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Theologisches Forum > Die Kirche im Milieu
 


Die moderne Gesellschaft entwickelt sich in einer rasanten Geschwindigkeit. Auch für die Kirchen ist eine Neubesinnung ihrer Arbeit in den Gemeinden und in der Gesellschaft angesagt. Das ist nicht leicht, weil lieb gewonnene Traditionen überdacht und zum großen Teil neu strukturiert werden müssen. Ich habe aus der Zeitschrift Publik-Forum einen Artikel zur Milieustudieangedruckt. Wer aufmerksam liest, sieht, daß viel Arbeit auf uns zukommen wird. Aber dazu hat uns Jesus ja in die Welt geschickt. Es kann viel Freude machen, Menschen neu und neue Menschen in der Gemeinde kennenzulernen und mit ihnen über das Leben und den Glauben ins Gespräch zu kommen. Es wird die Aufgabe des Kirchengemeinderates und aller an der Gemeinde Interessierten sein, sich darüber intensiv Gedanken zu machen und in der Gemeinde zu diskutieren.

Der Artikel liegt im pdf-Format vor. Das Schaubild der Studie gibt es als ExtraBildDatei.

Matthias Stahlmann

Milieustudie


Eintrag vom: 22.05.2006
Aktualisiert am: 21.10.2006

Schaubild Milieu 
    
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Komentar geschrieben von Karola aus am 12.06.2006    Kommentar bearbeiten

keine Panik
Merkwürdig, merkwürdig, so viele Besucher hier und niemand was zu sagen? Nun denn, hallo Herr Stahlmann, Sie scheinen ja (noch) der einzige zu sein, mit dem man hier kommunizieren kann. Ich hab mir diese Milieustudie mal angeschaut (und überhaupt Ihren ganzen Web-Auftritt - bravo!) und habe mir gedacht, dass dieses (vermeintliche) Problem, dass die Kirchen ihre Schäfchen nicht mehr finden, ein gesellschaftliches Phänomen ist und nicht ein kirchliches. Man könnte sich entspannt zurücklehnen und einfach feststellen, dass die Gruppenzugehörigkeiten, Bindungen zu Kirche, Vereinen, Parteien etc heute einfach nicht mehr attraktiv sind. Weil Bindung eben bindet. Abgesehen davon, dass man sich ja auch mit der Idee, mit der diese Bindung eingegangen werden könnte, identifizieren müsste, sprich schon so damit bechäftigt haben müsste, dass eine eigene Meinung überhaupt zu einer Bindung führen könnte. Muss das sein? Die Devise heißt heute eher UNVERBINDLICH, Bindung (bis hin zu partnerschaftlichen Beziehungen) gelten als einschränkend, weil freiheitshemmend. Vielleicht ist das ja auch gar nicht so übel, die alten Modelle taugen wohl einfach nicht mehr, das Problem fängt erst an, wenn der missionarische Auftrag auf den Plan kommt. Wenn Sie sich zur Aufgabe machen, all diese Personenkreise zu erreichen, und dann noch ein attraktives Programm bieten müssen, um Bindung zu erreichen, dann würde ich Ihnen eine Zusatzausbildung zum Event-Manager, eine zielgruppenorientierte, gestaffelte Werbekampagne (von der Landeskirche finanziert natürlich) und genügend Personal, das die Vor- und Nachbetreuung gewährleistet, empfehlen.
Ich glaube, dass GERADE SIE, Herr Stahlmann, das alles nicht brauchen. Wenn Sie einfach da sind, wenn Sie gebraucht werden, Ihren Glauben leben und vermitteln, authentisch und wahr, dann reicht es eben auch, wenn es zu den „gelegenttlichen Kontakten mit Kirche“ kommt, und diese Möglichkeiten bieten Sie doch, soweit ich das aus dem Ort hinterm (Heils) Berg beurteilen kann. Das Angebot regelt nicht die Nachfrage, es ist umgekehrt! Also entspannt zurücklehnen, was Sie da alles machen, ist absolut spitze.
Liebe Grüße
Karola Ostermayer

 
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