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Berichte > Abschied für immer
 


Im Rahmen des Bildungswerks fand vergangene Tage ein Vortrag der Trauerbegleiterin Frau Marti Schruer im Evg. Gemeindezentrum statt. In einem sehr persönlich gehaltenen Gespräch berichtete Frau Schruer von dem Ausnahmezustand unter dem die Angehörigen stehen, wenn ein geliebter Mensch verstorben ist. Doch statt voreilig zu handeln und alles schnell zu erledigen riet die erfahrene Trauerbegleiterin zum Sich-Zeit-lassen. Die Zeit nach dem Sterben ist sehr wertvoll. Jetzt können wir uns beim Verstorbenen für die gemeinsame Zeit bedanken, vielleicht noch unabgeschlossene Sachen zum Abschluß bringen. Sie bestätigte damit mannigfache Erfahrungen, die auch die Pfarrer bei einem Sterbefall immer wieder machen. Eine Aufbahrung zu Hause bietet einen guten Rahmen für den eigenen Abschied. Eine Hausaufbahrung ermöglicht es allen Betroffenen sich, an den eigenen Bedürfnissen orientiert und passend zu seiner individuellen Beziehung zum Verstorbenen, zu verabschieden. Der Ehemann kann sich von seiner Frau verabschieden, die Kinder müssen sich von ihrer Mutter trennen, auch die Freundinnen oder die Eltern können passend Abschied nehmen.

Die vielen Erlebnisberichte der Zuhörer während des Vortrags haben gezeigt, dieses Thema für alle Menschen von großer Bedeutung ist. Nach dem Abend konnte man noch lange mit Frau Schruer über die eigenen Fragen sprechen.
Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel von Frau Schruer. Wir haben ihn als pdf-Dokument aufgenommen.

 

Eintrag vom: 16.11.2005
Aktualisiert am: 09.05.2008

Trauer 
    
   
  
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